Über das Leben mit trockenen Augen
In diesem Artikel geht es um das Thema: Kommunikation mit nahestehenden Personen.
Während für manche Menschen trockene Augen nicht mehr als eine vorübergehende Begleiterscheinung in Einkaufshäusern oder Flugzeugen sind, sind für andere trockene Augen ein ständiger Begleiter, der die Lebensqualität drastisch reduziert.
Besonders an jene Gruppe von Personen, die eine starke Symptomatik aufweist, ist dieser Artikel gerichtet.
Wie sagt man nahestehenden Personen, dass man trockene Augen hat, dass man Schmerzen hat, dass man eine tendenziell chronische Erkrankung hat, dass man Sorgen hat?
Diese Fragen sind definitiv nicht einfach zu beantworten und der Schritt zur Kommunikation ist für viele ein sehr schwieriger.
Es ist auch mit Sicherheit nicht möglich generelle Empfehlungen zu diesem Thema abzugeben. Deshalb möchten wir hier nur einige Aspekte diskutieren.
1. Was Unterstützung durch Nahestehende bringen kann
- Man kann sich komplett fallen lassen
- Man gewinnt zusätzliche Rückzugsräume
- Man kann Stress reduzieren
- Man kann Mitstreiter bei Artztsuche etc gewinnen
2. Warum trockene Augen für andere oft gar nicht schlimm sind
Die Befürchtung vor Zurückweisung durch andere ist in vielen Fällen unbegründet, weil andere nicht wissen, was trockene Augen sind oder wie sie sich anfühlen können. Dies kann ein Vor- und Nachteil sein.
3. Wann man professionelle Hilfe benötigt
Trockene Augen können zu klinischen Depressionen und ernsthaften psychischen Folgeerscheinungen führen (siehe Artikel), daher ist es absolut wichtig, auch professionelle psychologische Hilfe in Betracht zu ziehen.
Ein guter Ansprechpartner ist hier die deutsche Schmerzliga.
Zögern Sie auch nicht bei Fragen zur Kommunikation, Schmerzproblematik oder psychischen Problemen uns zu kontaktieren, damit wir entsprechende Unterstützung und Hilfe für sie finden können.
